Printausgabe bestellen
Künstliche Intelligenz greift immer stärker in alle Bereiche unserers Lebens ein. Einige sehen darin große Chancen, andere befürchten den Verlust unserer Menschlichkeit. In dieser Ausgabe geht es um die Möglichkeiten und die Konsequenzen, die diese Technologie haben könnte. Klar ist: Wer KI entwickelt und steuert, wird in den globalen Wirtschaftsbeziehungen einen Riesenvorteil haben. In dieser Ausgabe erklärt Karen Hao, Autorin des Buchs „Empire of AI“ weshalb sich die KI-Tech-Unternehmen im Silicon Valley wie moderne Imperien verhalten, die weltweit ihren Machteinfluss auszubauen versuchen. Vor diesem Hintergund argumentiert Ping Huang, Professor für Innovationspolitik an der Chinesischen Universität Hongkong in Shenzen, Europa müsse sich mit China und seinen technologischen Entwicklungen verbünden, um den USA etwas entgegensetzen zu können. In Chile wird mit dem KI-Sprachmodell Latam GPT versucht, der Dominanz von englischsprachigem Wissen in der globalen KI etwas entgegenzusetzen.
Neben den wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen der Technologie beschäftigt uns in diesem Themenschwerpunkt auch die Frage, was KI mit uns als Menschen macht. „Unser Verstand versucht zu begreifen, wie man mit einem ›Ding‹ koexistiert, das spricht und antwortet; eine Maschine, die in der Lage ist, das menschliche Wesen perfekt zu imitieren“, schreibt die türkische Autorin Ece Temelkuran in ihrem Beitrag. Der Pater Phillip Larrey erklärt, wie die katholische Kirche zur KI steht und der Wissenschaftler Maurice Chiodo, ob von der KI eine exestentielle Gefahr ausgeht.
„KI-Unternehmen beanspruchen Ressourcen, die ihnen nicht gehören“
Ganze Ausgabe entdecken!
Außer unserem Themenschwerpunkt enthält unsere Ausgabe 1/2026 weitere Reportagen, Interviews und Meldungen aus aller Welt:
Medienkrise in den USA: Die Non-Profit Organisation Documented versucht den Lokaljournalismus wiederzubeleben
Lyrik im Krieg: In der Ukraine werden an der Front Gedichte geschrieben. Das Land erlebt einen Lyrik-Boom
Buchmarkt in Venzuela: Trotz politischer Zensur und wirtschaftlicher Krisen geben Verleger und Buchhändlerinnen nicht auf