Ngūgī wa Thiong’o

Ngūgī wa Thiong’o, geboren 1938 in Limuru, Kenia, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern Afrikas. Nach dem Besuch einer Missionsschule studierte er am Makerere University College in Kampala, Uganda, und an der University of Leeds in Großbritannien. Dort begann er seine Laufbahn als Schriftsteller. 1977 wurde wa Thiong’o verhaftet und ohne Anklage für ein Jahr festgehalten. Unter Präsident Daniel arap Moi wurden seine Bücher und Theaterstücke verboten. 1982 musste wa Thiong’o sein Heimatland verlassen und ging ins Londoner Exil. Heute lebt er in Kalifornien

Foto: Mauritius Images / Alamy / Gary Doak

Nicht gefunden, wonach Sie gesucht haben?

KULTURAUSTAUSCH ist das Magazin für internationale Perspektiven. Es stellt internationale Kulturbeziehungen aus ungewohnten Blickwinkeln dar und nimmt Menschen und Regionen in den Blick, die in der deutschen Debatte nur wenig Gehör finden.

Renommierte Autorinnen und Autoren wie Serhij Zhadan, Fatou Diome, Liao Yiwu, Ibram X. Kendi oder Gioconda Belli kommen dabei ebenso zu Wort wie die Expertinnen und Experten des Alltags: von afghanischen Ärztinnen über Minenarbeiter in Kongo bis zu Rennfahrerinnen aus Katar.

KULTURAUSTAUSCH steht für Vielfalt, Dialog und einen Journalismus aus nächster Nähe. Herausgegeben vom ifa – Institut für Auslandsbeziehungen in Partnerschaft mit dem ConBrio Verlag.