So sieht’s aus

Frauen, wie geht's? (Ausgabe IV/2007)


In Mali heiraten Frauen durchschnittlich mit 18 Jahren und bringen sechs Kinder zur Welt. Acht Prozent der verheirateten Frauen benutzen Verhütungsmittel.

In Norwegen heiraten Frauen durchschnittlich im Alter von 31 Jahren. Sie gebären weniger als zwei (1,84) Kinder. 74 Prozent der verheirateten Frauen benutzen Verhütungsmittel.

In Angola wurde das Wahlrecht für Frauen im Jahre 1975 eingeführt, in der Schweiz 1971.

Neuseeland war das erste Land, das uneingeschränktes Frauenwahlrecht einführte:

In Saudi-Arabien haben Frauen kein Wahlrecht und sind nicht an der politischen Macht beteiligt.

Im Jemen arbeiten sechs Prozent der Frauen an bezahlten Arbeitsplätzen außerhalb des Agrarsektors. 70 Prozent der Arbeit im Agrarsektor wird von Frauen verrichtet.

Im Tschad können durchschnittlich dreimal so viele Männer lesen und schreiben wie Frauen die Alphabetisierungsrate von Frauen liegt bei 13, die von Männern bei 41 Prozent.

In Bangladesch bekommen Frauen für die gleiche Arbeit 41 Prozent vom Gehalt der Männer. 31 Prozent der Frauen und 50 Prozent der Männer können lesen und schreiben.

22 Prozent der erwachsenen Frauen in Botswana sind arbeitslos.

In Mazedonien und Namibia liegt die Frauenarbeitslosigkeit bei 36 Prozent.

Auf den Philippinen und in Lesotho haben Männer und Frauen die gleichen Möglichkeiten, Bildungsabschlüsse zu erlangen.

Im isländischen Parlament sitzt ein Drittel Frauen, und 27 Prozent der Ministerposten werden von Frauen bekleidet.

In Südafrika sind ein Drittel der Parlamentssitze und mehr als 40 Prozent der Ministerposten mit Frauen besetzt.

Sri Lanka wurde in den vergangenen 50 Jahren insgesamt 21 Jahre von einem weiblichen Staatsoberhaupt regiert.

In Spanien sind die Ministerposten jeweils zur Hälfte von Frauen und Männern besetzt.

In Österreich haben Frauen im Vergleich zu Män-nern 35 Prozent des Geldes zur Verfügung. In Kenia ist die Verteilung zwischen den Geschlechtern mit 93 Prozent fast ausgeglichen.

In Tansania und Malawi liegt die Erwerbsquote von Frauen bei 95 Prozent. In Ägypten liegt sie bei 27, in Saudi-Arabien bei 22 Prozent.

Die Erwerbsquote für Frauen liegt in Belgien bei 44 Prozent.

In der Türkei sind sechs Prozent der Stellen für höhere Beamte und Führungspositionen mit Frauen besetzt. In Uruguay sind es 35 Prozent.

In Kolumbien ist ein Drittel der Lehrenden an Hochschulen Frauen. In Georgien und Estland sind es 49 Prozent. Auf Jamaika 60 Prozent.

In Kasachstan sind 98 Prozent der Grundschullehrer Frauen. In Kirgisien sind es 96 Prozent. In Albanien 22 Prozent.

In Nepal liegt die Arbeitslosenquote von Frauen bei einem, in Pakistan bei 16 Prozent.



Ähnliche Artikel

What? Wie wir fremde Sprachen übersetzen (Bücher)

Das Alphabet ihres Lebens

von Insa Wilke

Die in Marokko geborene Katalanin Najat El Hachmi verabschiedet sich in ihrem Roman auf provozierende Weise von den Traditionen ihrer Vorfahren

mehr


Unterwegs. Wie wir reisen (Thema: Reisen)

„Westliche Männer und Frauen suchen Macht“

ein Gespräch mit Franck Michel

Wie der Sextourismus zum Massenphänomen wurde

mehr


Geht uns das Wasser aus? (Thema: Geht uns das Wasser aus?)

„Hier bestimmt alles das Meer“

ein Interview mit Zoe Lucas

Wilde Pferde, ölverschmierte Vögel: Zoe Lucas erzählt aus fünfzig Jahren Forscherinnenleben auf einer einsamen kanadischen Insel. Ein Gespräch

mehr


Geht uns das Wasser aus? (Weltreport)

Zu wem hält Afrika?

von Eromo Egbejule

Obwohl infolge des Ukraine-Krieges in Afrika eine grausame Hungersnot droht, hat Putin auf dem Kontinent viele Unterstützer. Denn Russland gilt vielen afrikanischen Staaten als verlässlicher Verbündeter

mehr


Wir haben die Wahl. Von neuen und alten Demokratien (Bücher)

Islamwissenschaft

von Gudrun Czekalla

Die Islamwissenschaften legen eine religionswissenschaftliche Ausrichtung nahe. Die Forscher wiederum sehen sich als Geisteswissenschaftler mit historischen Met...

mehr


What? Wie wir fremde Sprachen übersetzen (Was anderswo ganz anders ist)

Was Frauen wert sind

von Simone Schlindwein

In Uganda wird über die Tradition des Brautpreises gestritten

mehr