Anruf bei einer ehemaligen Profi-Fußballerin

kommentiert von Tuğba Tekkal

Schwarz-Weiß-Denken (Ausgabe II/2022)

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Die ehemalige Profifußballerin Tugba Tekkal. Foto: Christoph Koepsel / Bongarts / Getty Images


Der Sport ist ein Querschnitt der Gesellschaft und damit automatisch politisch. Jeder, der etwas anderes behauptet, schaut nicht richtig hin.

Denn auch im Fußball passieren ja andauernd schlimme Dinge: In England werden Schwarze Spieler rassistisch beleidigt, weil sie bei der EM ihre Elfmeter verschießen, und für die WM in Katar sterben seit Jahren Menschen.

Es reicht deshalb nicht mehr, einfach ab und zu das „No-to-Racism“-Trikot aus dem Schrank zu holen. Die Strukturen des Sports müssen sich verändern.

Protokolliert von Gundula Haage



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